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Beispielprojekt ‚Äď Windpark Zorbau

Der Windpark Zorbau im √úberblick
WEA von unten

Gesamtleistung der Anlagen

 

4 x 2,3 MW

Anlagentyp

 

Enercon E-82

Anzahl der Anlagen

       

4

Standort

 

Zorbau (Sachsen-Anhalt)

Nabenhöhe / Rotordurchmesser

 

98 m / 82 m

mittlere Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe

 

6,55 m/s

Jahresenergieertrag

 

19.566.120 kWh

abz√ľglich eines Sicherheitsabschlags von 7 %

 

18.196.492 kWh

Eingesparte CO²-Emissionen

 

15.685 t

 

 

Allgemeines

 

Der Windpark Zorbau umfasst vier Windenergieanlagen des Herstellers ENERCON mit einer Nabenhöhe von 98 m und einer installierten Nennleistung von insgesamt 9,2 MW am Standort Zorbau. Er ist als Publikumsfonds konzipiert und wurde in den Jahren 2010/11 errichtet und in Betrieb genommen.

 

 

 

 

 

 

Gesamtinvestitionssumme und Finanzierung


Das Gesamtinvestitionsvolumen f√ľr die vier Windenergieanlagen betr√§gt 15.650.000 Euro.

Hiervon wurden 12.950.000 Euro durch die Aufnahme von Fremdkapital in Form von Darlehen finanziert.

 

Das Eigenkapital wurde zum einen durch die Einwerbung von Kommanditkapital in Höhe von 2.200.000 Euro von Privatanlegern im Rahmen eines Verkaufsprospektes aufgebracht.

Zum anderen beteiligte sich die SAB WindTeam GmbH als Kommanditist mit einem Anteil von 500.000 Euro an der Fondsgesellschaft.

 

Investition:         

Investitionsvolumen

 

15.650.000

Euro

Finanzierung:

Kommanditkapital

 

  2.700.000

Euro

 

davon Privatanleger

 

  2.200.000

Euro

 

SAB WindTeam GmbH

 

     500.000

Euro

 

 

 

 

 

Fremdkapital

 

 

12.950.000

Euro

 

 

Der Projektstandort

WEA mit SonneDer Standort f√ľr den Windpark befindet sich am s√ľdlichen Rand des Industriegebiets "Zentrum Zorbau". Die Gel√§ndeoberfl√§che ist sanft h√ľgelig bis eben, die H√∂he √ľber Normalnull betr√§gt etwa 175 Meter. Nach Norden und Osten f√§llt das Gel√§nde auf bis zu 120 m √ľber Normalnull ab. In den anderen Richtungen √§ndert sich das H√∂henniveau nur wenig.


Wichtiger Faktor f√ľr das Windenergiepotenzial am Standort ist die Gel√§nde-rauhigkeit. Diese ist abh√§ngig von der Beschaffenheit der Umgebung und sollte m√∂glichst gering sein. Siedlungen, W√§lder und andere Windhindernisse erh√∂hen die Rauigkeit und bremsen dadurch die Windgeschwindigkeit. Die Landschaft am Standort Zorbau ist charakterisiert durch ausgedehnte, offene landwirtschaftliche Fl√§chen. Mehrere kleine Ortschaften mit angrenzendem Baumbestand beginnen etwa 2 km n√∂rdlich und s√ľdlich und 1 km √∂stlich der geplanten Windenergieanlagen. Etwa 5 km um den Standort ist die Landschaft frei von W√§ldern. Auch in weiterer Umgebung √ľberwiegen deutlich die Freifl√§chen. In der Hauptwindrichtung (Wests√ľdwest) gibt es keine Ortschaften, so dass die bodennahe Luft kaum verwirbelt wird. Das Gel√§nde verf√ľgt deshalb √ľber eine niedrige Rauigkeit, wie sie f√ľr einen Windenergiestandort g√ľnstig ist.

 

In einem Windpark muss zudem der Windparkeffekt ber√ľcksichtigt werden, der durch die gegenseitige Abschattung der einzelnen Windenergieanlagen untereinander entsteht. Um die Abschattung gering zu halten, wurden die geplanten Anlagen in einem Abstand von 300-400 Meter gebaut. Mit einer Nabenh√∂he von 98 m √ľberragen sie die beiden bereits bestehenden Windenergieanlagen deutlich, da deren Nabenh√∂he nur 65 m betr√§gt. So wird eine abschattende Wirkung durch die Altanlagen in Grenzen gehalten, auch wenn der geplante Windpark etwa 5 m tiefer liegt als die bestehenden Anlagen. Da das Windpotenzial mit der Nabenh√∂he erheblich steigt, konnten die Anlagen zudem wesentlich h√∂here Windertr√§ge erzielen. Auch die Baumreihen und die M√ľllverbrennungsanlage, die sich im Nahbereich (bis ca. 1 km Abstand) der Windenergieanlagen befinden, beeintr√§chtigen die guten Windertr√§ge nicht. Die Windgutachten best√§tigen, dass deren abschattende Wirkung nicht bis in den Bereich der Rotorfl√§chen reicht.

 

Da der Windpark in einem Gebiet errichtet wurde, das planungsrechtlich nicht f√ľr den Bau weiterer Windenergieanlagen ausgelegt ist, kann davon ausgegangen werden, dass in der Umgebung keine weiteren Windenergieanlagen gebaut werden, die den Parkwirkungsgrad verschlechtern k√∂nnten.

 

Allgemein z√§hlt Sachsen-Anhalt zu den Top 5 unter den deutschen Bundesl√§ndern, die die Windenergie nutzen. 2009 drehten sich dort Windenergieanlagen mit einer Leistung von 3.354 Megawatt, die bereits √ľber 47 % des Stromverbrauchs dieses Bundeslandes decken. Mit dem h√∂chsten Anteil der Windenergie am Stromverbrauch liegt Sachsen-Anhalt damit bundesweit an erster Stelle.

Windgutachten

Zur Einsch√§tzung der Windverh√§ltnisse und des Energieertrages wurden f√ľr den Standort insgesamt zwei Windgutachten erstellt. Aus diesen Gutachten wurde ein Mittelwert gebildet, der zur Ermittlung des Energieertrages herangezogen wurde. Diese Gutachten ermittelten in Nabenh√∂he durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 6,5 m/s. Aus den Windgutachten wurde auch der zu erwartende Energieertrag pro Jahr errechnet.

Auf dem benachbarten Gel√§nde drehen sich bereits seit 2003 2 Enercon-Windenergieanlagen. In der weiteren Umgebung stehen vier weitere Windparks, die sich nicht gegenseitig durch Abschattung beeintr√§chtigen. Windpotenzial und Ertragsprognosen konnten f√ľr den Standort auf der Datenbasis dieser bestehenden Projekte verl√§sslich eingesch√§tzt werden. Die Windgutachten besitzen auf Grund der gro√üen Menge an Referenzwerten, auf die zur√ľckgegriffen werden konnte, eine hohe Zuverl√§ssigkeit.


Die mittlere Windgeschwindigkeit auf Nabenh√∂he wurde f√ľr den Windpark Zorbau laut Gutachten mit 6,55 bzw. 6,60m/s angenommen.

 

Gutachter

Ingenieurb√ľro Kuntzsch¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†

anemos Jacob

Gutachten vom

06.05.2009

14.07.2009

Bruttojahresertrag

21.926.207 kWh

22.120.000 kWh

Nettoertrag (mit

Parkwirkung, elektrischen

Leitungsverlusten und

Verf√ľgbarkeit)

19.602.891 kWh

19.529.350 kWh

Parkwirkungsgrad

92,2 %

91 %

 

 

Netzanschluss und Netznutzung

Der Windpark speist den gewonnenen Windstrom in das Umspannwerk Schelkau ein. Die Einspeisekapazit√§t wird √ľber den Netzanschlussvertrag schriftlich zugesichert.

 

Die EnviaM rechnet als zust√§ndiges Energieversorgungsunternehmen den eingespeisten Windstrom gem√§√ü den Regelungen des EEG gegen√ľber der Windpark Zorbau GmbH & Co. Betriebs-KG ab.

 

 

 

2 WEA AuslebenPachtverträge

F√ľr die Grundst√ľcke hat die SAB WindTeam GmbH mit den betroffenen Grundst√ľckseigent√ľmern langfristige Pachtvertr√§ge mit Laufzeiten von mindestens 20 Jahren abgeschlossen. Zudem wurden s√§mtliche Rechte zu Gunsten der Fondsgesellschaft grundbuchrechtlich durch entsprechende Dienstbarkeiten abgesichert. Langfristige Pachtvertr√§ge mit stabilen Pachtzinsen stellen dabei sicher, dass die Anlagen mindestens 20 Jahre betrieben werden k√∂nnen.

 

 

 

Generalunternehmer

Das Projekt wurde von der EEP Bau GmbH, einer 100%igen Tochter der SAB WindTeam GmbH als General√ľbernehmerin schl√ľsselfertig errichtet. Zu diesem Zweck schloss die EEP Bau GmbH unter anderem Vertr√§ge mit Baufirmen und dem Anlagenhersteller ENERCON ab.

 

 

Die Anlagentechnik

 

Im Windpark Zorbau kommen ausschlie√ülich qualitativ hochwertige, moderne Windenergieanlagen des Marktf√ľhrers ENERCON zum Einsatz. Die Anlagen vom Typ E-82 mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt entsprechen dem neuesten Stand der Technik und sind speziell f√ľr mittlere Windst√§rken an Standorten im Binnenland konzipiert. Urspr√ľnglich war das Projekt mit dem Vorg√§ngermodell, einer Enercon E82 mit 2,0MW geplant und genehmigt. Die SAB WindTeam GmbH hat jedoch im Interesse eines wirtschaftlicheren Betriebs noch kurzfristig vor der Errichtung eine √Ąnderung der Genehmigung zu Gunsten der Betreibergesellschaft auf den nunmehr aktuellen Anlagentyp erwirken k√∂nnen.

 



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